Sie haben von Ihrer Krankenkasse Anspruch auf diese kostenlose Leistungen einer Hebamme:

 

 

Schwangerschaft

 

 

  • Vorgespräch
    1. Beim Vorgespräch erhalten Sie Informationen über die Hebammenbetreuung. Sie können Fragen zu Ihrer Schwangerschaft und zu den möglichen Geburtsorten stellen. Der Hebammengebührenvertrag mit den Krankenkassen sieht für jede schwangere Frau ein Vorgespräch mit einer Hebamme vor.
  • Hilfe bei Beschwerden und Beratung
  • Schwangerenvorsorge 

                         Die Vorsorge beinhaltet:

  1.   Ausstellen des Mutterpasses.
  2.   Bestimmung der Kindslage
  3.   Höhenstand der Gebärmutter
  4.   Abhören der kindlichen Herztöne
  5.   Blutdruckkontrolle
  6.   Messen des Bauchumfanges
  7.   Gewichtskontrolle der Schwangeren
  8.   Laborkontrollen (Blut und Urin)
  9.   Viel Zeit für Fragen

 

                       (Vorsorgen bis zur 32. Schwangerschaftswoche finden im vierwöchigen Rhythmus, anschließend bis zum evtl. Termin                              im zweiwöchigem Rhythmus, statt. Hebammen und Gynäkologen müssen sich in ihrer Arbeit an die                       

                        Mutterschaftsrichtlinien halten.  Sowohl Hebamme, als auch Gynäkologe haben das Fachwissen sowie die Befugnis,                                  eine Vorsorge durchzuführen. Die Vorsorge kann somit von mir als Hebamme parallel, im Wechsel oder anstelle der                                    Gynäkologen durchgeführt werden. Die Ultraschall-Untersuchungen können beim Gynäkologen gemacht werden. Bei                                Auffälligkeiten überweise ich Frauen in meiner Betreuung an Gynäkologen oder ins Krankenhaus.

  • Beratungen
    1. Während Ihr Körper genau weiß, was zu tun ist, entstehen meist unzählige Fragen für Sie als werdende Mutter und Vater. Wir können gerne auch Themen wie Ernährung und Lebensweise während Ihrer Schwangerschaft, Sexualität, Veränderung der Partnerschaft und Ihre neue Rolle als Eltern besprechen. Sie können und sollen gerne Ihre Wünsche zur Betreuung äußern.
  • Hebammensprechstunde

                     schon sehr bald in meiner neuen Hebammenpraxis

  •  Schwangerschaftsgymnastik 

                      neue Kursen starten bald in der neuen Hebammenpraxis

                      

 

Geburt

 

  • Hilfe/Beratung bei Wehen

             Geburtshilfe im Krankenhaus Ihrer Wahl(jeweils die Hebamme die im Dienst ist)

 

           

  • Wochenbett
  • täglich Hausbesuche bis zum 10. Tag nach der Geburt
  • ab dem 11. Tag bis zur 12. Woche des Kindes = bis zu 16 Hausbesuche
  • ab der 13. Woche bis zum 9. Monat des Kindes = 8 Hausbesuche (bei Ernährungsfragen oder Stillproblemen)

Ob insgesamt nur 1 Hausbesuch oder z.B. 20 notwendig oder erwünscht sind, können Sie (mit Ihrem Partner) nach Rücksprache mit mir entscheiden.

Auch außerhalb von den geplanten Hausbesuchen können Sie sich gerne telefonisch melden.

Hausbesuche der Hebamme in der Wochenbettzeit beinhalten neben medizinischer Betreuung auch die Begleitung in einen neuen Lebensabschnitt für Kind, Mutter und Vater.

 

Betreuung des Neugeborenen:

  • Beobachtung des allgemeinen Zustandes des Neugeborenen ( z.B. Hautfarbe, Schlaf- und Trinkverhalten, ...)
  • Anleitung zur Nabelpflege
  • allgemeine Pflegeanleitung, Umgang mit dem Baby
  •  Ernährungsberatung
  • Hilfe bei Verdauungsproblemen, Hautausschlag und anderen Beschwerden
  • Gewichtskontrollen
  • Beratung und Hilfestellung bei allen Fragen, die das Stillen betreffen

Betreuung der Mutter

  • Beratung bei körperlichen und seelischen Verstimmungen
  • Anleitung zum pfleglichen Umgang mit sich selbst
  • Kontrolle der Gebärmutterrückbildung und der Wundheilung
  • Hilfe und Unterstützung beim Stillen und Brustproblemen
  • Allgemein können alle Fragen, die sich für die Familie im Zusammenleben mit einem Neugeborenen ergeben, erörtert werden. Außerdem können Kontakte zu Rückbildungskursen, Babymassagekursen, Still- und Krabbelgruppen, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen vermittelt              

 

  •  Rückbildungsgymnastik 

              schon sehr bald in meiner neuen Hebammenpraxis

 

 

 

 

Stillrichtlinien

Mit dem Stillen geben Frauen ihren Kindern den besten Start ins Leben. Hebammen wissen um die gesundheitlichen Vorteile des Stillens für Mutter und Kind und ermutigen daher Frauen, so lange zu stillen, wie sie und ihre Kinder es möchten. Die individuelle Beratung und Hilfestellung bei allen Fragen, die das Stillen betreffen, sind eingebunden in die ganzheitliche Hebammenbetreuung während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und die Zeit danach. Die Stillrichtlinien tragen dazu bei, durch die Art der Betreuung den Frauen zu ermöglichen, ihre Kinder 6 Monate ausschließlich und danach unter zunehmenden Mengen von Beikost, wenn gewünscht, bis ins 2. Lebensjahr hinein zu stillen. Die kostenlosen Stillempfehlungen gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Türkisch bei der Geschäftsstelle der Nationalen Stillkommission am BfR, Thielallee 88-92, 14195 Berlin, Fax: 0 30 / 84 12 - 37 15, E-Mail: stillkommission@bfr.bund.de Weitere Informationen im Internet: Nationale Stillkommission: www.bfr.bund.de/cd/2404 Die Empfehlungen gelten für das Stillen gesunder, reifer Neugeborener. Frühgeborene und kranke Kinder und deren Familien bedürfen besonderer Unterstützung, um von Anfang an die Vorteile der Muttermilch zu nutzen.

 

 

http://www.meinehebamme.de/Elterninfos,19.html